{"id":33,"date":"2016-08-02T10:07:23","date_gmt":"2016-08-02T08:07:23","guid":{"rendered":"http:\/\/beta.carnevals-gesellschaft-hoppecke.de\/?page_id=33"},"modified":"2019-11-06T09:58:24","modified_gmt":"2019-11-06T08:58:24","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/carnevals-gesellschaft-hoppecke.de\/index.php\/ueber-uns\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><b>Die fr\u00fchen Jahre: 1860 &#8211; 1945\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Die Geschichte des Hoppecker Carnevals begann im Jahre 1860 mit einem recht kleinen Kreis von Fasnachtsbr\u00fcdern die sich um den Junggesellen Wilhelm Beckers, besser bekannt unter dem Namen Peterhendrick, scharten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Umzugs am Fastnachtsdienstag wurde an mehreren Stellen im Ort die Geschichte von Bruder Fastnacht verlesen, die mit folgenden Worten anf\u00e4ngt:<\/p>\n<p>\u201eHeute ist auch wieder angekommen, unser lieber Mitbruder Wilhelm Fastnacht. Er wurde geboren im Jahre als die Schlittenbahn drei Wochen vor Weihnachten abbrannte, die Bauern bellten und die Hunde Stroh zum L\u00f6schen suchten. Sein Vater war ein wilder B\u00e4r, seine Mutter eine alte Sau. Beide lebten vom Besenbinden. Sie hatten weiter keine Kinder als unseren lieben Bruder Fastnacht\u2026\u201c<\/p>\n<p>Neben Bruder Fastnacht war der B\u00e4r eine besondere Figur im Hoppecker Umzug.<\/p>\n<p>Wenn zu damaliger Zeit Obdachlose im Dorf auftauchten so wurden sie zur Fastnachtszeit von Peterhendrick aufgenommen und bek\u00f6stigt. Als \u201eDank\u201c f\u00fcr seine Gastfreundschaft wurde der Gast in getrocknete Wicken eingedreht und musste w\u00e4hrend des gesamten Umzugs auf Kommando tanzen. Es steckte \u00fcbrigens niemals ein echter Hoppecker unter dem B\u00e4renkost\u00fcm. Da dies nat\u00fcrlich sehr anstrengend war durfte der B\u00e4r als Einziger w\u00e4hrend des Umzugs von den gesammelten W\u00fcrsten und Eiern essen. Anschlie\u00dfend wurde der Rest in der Nacht auf der Deele bei Peterhendrick verzehrt\u2026<\/p>\n<p>Auch nach Peterhendrick wurde das Hoppecker Fastnachtsbrauchtum fortgef\u00fchrt, kam jedoch w\u00e4hrend der Kriegsjahre zum Erliegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Stra\u00dfencarneval: 1946 &#8211; 1949\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Die Fastnacht war allerdings nie in Vergessenheit geraten und so fand bereits 1946 wieder ein Umzug in Hoppecke statt. Dies ist vor allem Willi Koke, dem \u201eeisernen Gustav\u201c, zu verdanken. Er f\u00fchrte die Tradition im Stile von Peterhendrick fort. Man traf sich im Gasthof Kohlhase und ging von dort zum Bahnhof um den \u201eBruder Fastnacht\u201c abzuholen: die Strohpuppe, auch Lazarus genannt wurde zuvor in Messinghausen in den Zug gesetzt.<\/p>\n<p>Neben Bruder Fastnacht, dem B\u00e4r und seinem B\u00e4renf\u00fchrer geh\u00f6rten unter anderem noch folgende Figuren zum Umzug: Eierweibchen, Wurstgraffel, Giraffe und Esel. Der Umzug endete auf dem Platz vor dem ehemaligen Gasthof Posthorn, wo der Strohkerl feierlich verbrannt wurde. Anschlie\u00dfend wurden im Gasthof Kohlhase die gesammelten Eier und W\u00fcrste verzehrt.<\/p>\n<p>Seit 1948 fand dieser Umzug auf Wusch des Pastors am Rosenmontag statt, denn nicht selten war es vorgekommen, dass die frommen Hoppecker, die sich das Aschenkreuz abgeholt hatten den letzten Fastnachtsbr\u00fcdern auf dem Nachhauseweg begegneten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>B\u00fcttenfest und Tanzturnier: 1949 &#8211; heute\u00a0<\/b><\/p>\n<p>1949 gab es erstmals ein kurzes B\u00fchnenprogramm. In den folgenden Jahren wurden die Carnevalssitzungen von Pfarr C\u00e4cilien Chor und danach vom MGV durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>1956 entstand der noch heute \u00fcbliche Schlachtruf HOPP HOPP HELAU.<\/p>\n<p>Am 31. Januar 1959 fand die erste Generalversammlung des Carnevalscommitees statt.<\/p>\n<p>Ebenfalls organisierte man in diesem Jahr zum ersten Mal einen grossen Umzug, an dem sich die anderen Vereine des Ortes mit jeweils einem Wagen beteiligten. Bis 1962 gab es die Umz\u00fcge am Carnevalssonntag.<\/p>\n<p>Seit 1962 veranstaltet die Carnevals Gesellschaft ihre B\u00fcttenfeste Mitte Januar.<\/p>\n<p>Die Rosenmontagsz\u00fcge gab es in Hoppecke bis zum Jahr 1978, dann beschloss man, sich allein auf das B\u00fcttenfest zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Im Jahr 1987 trat die CGH dem Bund Westf\u00e4lischer Karneval und dem Bund Deutscher Karneval bei.<\/p>\n<p>An Altweiberfastnacht 1987 kam erstmals ein Sambazug nach Hoppecke. Beim anschlie\u00dfenden Fest in der Sch\u00fctzenhalle, das von CGH, Sch\u00fctzenverein und Musikverein gestaltet wurde, wurden die Highlights aus der vergangenen Prunksitzung dargeboten.<\/p>\n<p>Das Jahr 1993 war besonders ereignisreich. So fand zum ersten Mal das mittlerweile schon traditionelle Tanzturnier f\u00fcr Garden und Showballetts mit Musikverein, TuS und der CGH statt. Auch beschloss man gemeinsam mit dem Musikverein einen neuen Probe- und \u00dcbungsraum zu bauen. Nach dem Spatenstich am 27.8.1993 folgte schon knappe acht Wochen sp\u00e4ter das Richtfest. Die feierliche Einweihung fand ein Jahr sp\u00e4ter am 2. Oktober 1994 statt.<\/p>\n<p>1994 beim 2. Tanzturnier nahm die CGH noch einen vierten Verein mit ins Boot, den Sch\u00fctzenverein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die fr\u00fchen Jahre: 1860 &#8211; 1945\u00a0 Die Geschichte des Hoppecker Carnevals begann im Jahre 1860 mit einem recht kleinen Kreis von Fasnachtsbr\u00fcdern die sich um den Junggesellen Wilhelm Beckers, besser bekannt unter dem Namen Peterhendrick, scharten. 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